Dieses Weihnachten dürfen wir mit 4 anderen Personen außerhalb unseres Haushalts feiern, aber nicht jeder wird das tun können. Manche Amsterdamer sitzen in Isolation mit Mitbewohnern, die ebenfalls Covid-19 haben, und für manche von uns, die Familie in anderen Ländern haben, war es nicht möglich, nach Hause zu fahren. Also, wie feierst du Weihnachten mit deinen Mitbewohnern, wo du doch den Rest des Jahres schon miterlebt hast, wie sie schmutziges Geschirr im Spülbecken stehen lassen und Handtücher auf dem Boden herumliegen lassen?
1. Sorge dafür, dass das Abendessen eine Teamleistung wird

Du neigst wahrscheinlich dazu, dieses Weihnachten alles genau so zu machen wie deine Mutter, aber denk daran, dass nicht nur deine Familie Traditionen hat. Mach den Tag (und das Abendessen) zu einer Teamleistung, damit jeder sein eigenes Weihnachtsgefühl haben kann, auch wenn er oder sie nicht zu Hause ist. Oh, und vergiss nicht, abzusprechen, wer danach den Abwasch macht und das Geschirr abtrocknet…
2. Leg dir einen ordentlichen Vorrat an Getränken an

Egal, ob ihr euch gut versteht oder euch meistens ignoriert, ihr werdet wahrscheinlich viel Alkohol brauchen, um euch den ganzen Tag zu amüsieren. Wenn ihr in Isolation seid, sorgt dafür, dass ihr euch eine ordentliche Bestellung liefern lasst.
3. Plan einen Tag voller toller Aktivitäten

Das ist eine tolle Möglichkeit, etwas Abwechslung reinzubringen, egal ob du mit der Familie zusammen bist oder nicht – denn seien wir ehrlich: Der erste Weihnachtsfeiertag kann ziemlich langweilig sein, wenn man erwachsen ist. Egal, ob du abends Glühwein machst oder ein paar Brettspiele spielst, während du deinen Magen ruhen lässt: Indem du dem Tag ein bisschen Struktur gibst, vermeidest du unangenehme Momente der Stille, in denen du unweigerlich darüber nachdenkst, wie gerne du den Tag mit jemand anderem verbringen würdest.
4. Vermeide soziale Medien

Den ganzen Tag am Handy zu hängen, ist nicht nur ziemlich unhöflich, sondern außerdem – niemand hat Lust auf selbstgefällige Erinnerungen von denen, die diesesWeihnachtennach Hause gekommensind.
5. Stell sicher, dass deine Familie für einen Facetime-Anruf bereit ist

Brauchst du mal eine kleine Auszeit von all dem Social-Media-Trubel? Dann nimm dir etwas Zeit, um mit deiner Familie zu sprechen. Das sorgt für ein bisschen Normalität und eine willkommene Ablenkung, genau dann, wenn du es am dringendsten brauchst.
6. Ein Bad am ersten Weihnachtsfeiertag ist deine Rettung

Wenn du wirklich Schwierigkeiten mit der Umstellung hast, lass dir ein warmes Bad einlaufen und genieße ein bisschen ruhiges Lesen. Du kannst so tun, als wäre es eine Weihnachtstradition, die du „jedes Jahr machst“, während du heimlich kurz durchatmest.
7. Denk daran, dass du dich nicht künstlich begeistert verhalten musst, wenn deine Oma dir wieder einmal [füge hier ein auffälliges Geschenk ein] schenkt

Auch wenn es auf die Geste ankommt, ist es doch ziemlich unangenehm, ein unerwünschtes Geschenk zu bekommen. Sei einfach dankbar, dass du dieses Jahr sowohl Geschenke versenden als auch per Post erhalten kannst – so kannst du dieses schreckliche, theatralische Theater vermeiden, wenn du etwas öffnest, das dir nicht gefällt.
8. Nutze es als Gelegenheit, neue Traditionen zu schaffen

Gibt es etwas, das du schon immer am ersten Weihnachtsfeiertag machen wolltest, womit deine Familie aber nicht einverstanden war? Nutze diese Gelegenheit, um den ersten Weihnachtsfeiertag ganz nach deinen Vorstellungen zu gestalten. Ob es nun ein leckerer Mimosa-Cocktail am Morgen oder ein Weihnachtsessen später am Tag ist – nimm die Veränderung an und verbringe den großen Tag genau so, wie du es möchtest (natürlich mit Zustimmung deiner Mitbewohner).