Vom 18. bis einschließlich 22. November 2026 steht die Hauptstadt während der Amsterdam Art Week ganz im Zeichen der aktuellen bildenden Kunst. An mehr als 75 Orten zeigen über 250 Künstler ihre Werke.
Große Museen verlangen reguläre Eintrittspreise, aber ein großer Teil des Festivals ist kostenlos. Über siebzig Galerien für zeitgenössische Kunst öffnen ihre Türen kostenlos: ideal, um auf unkomplizierte Weise neue Talente zu entdecken – ganz ohne Eintrittskarte.
Fünf Tage Kunst in der ganzen Stadt
Mit ihrer vierzehnten Ausgabe bringt die Amsterdam Art Week erneut die gesamte Amsterdamer Kunstszene zusammen. Fünf Tage lang dient die Hauptstadt als Kulisse für aktuelle bildende Kunst: von führenden Museen und rauen Projekträumen bis hin zu Künstlerresidenzen und Unternehmenssammlungen.
Die Veranstaltung ist so konzipiert, dass du in deinem eigenen Tempo deine eigene Route festlegst. Verteilt über alle Ecken der Stadt, vom Grachtengürtel bis nach Zuidoost, öffnen mehr als 75 Veranstaltungsorte gleichzeitig ihre Türen. So entdeckst du Werke von über 250 internationalen Künstlern, indem du einfach dort reingehst, wo du willst.
Die wichtigsten Highlights dieser Ausgabe

Der beliebteste Anziehungspunkt sind die „Rijksakademie Open Studios“, bei denen fast fünfzig internationale Top-Talente ihre Ateliers öffnen. Dafür reservierst du dir im Voraus online ein kostenpflichtiges Zeitfenster.
Am Donnerstagabend, dem 19. November, findet die „Festive Gallery Night“ statt: Dutzende führender Galerien wie GRIMM und Ron Mandos öffnen ihre Türen bis 20:00 Uhr für freien Eintritt. Wer nicht auf eigene Faust durch die Stadt streifen möchte, kann sich den offiziellen Rundgängen und Radtouren der Organisation anschließen.
Für große Übersichtsausstellungen schaust du am besten in den Museen vorbei. Sowohl das Stedelijk Museum als auch die Oude Kerk haben während der Kunstwoche bedeutende Einzelausstellungen im Programm. Hier zahlst du den regulären Eintrittspreis, es sei denn, du kommst mit einer gültigen Museumskarte herein.
Galerieführungen: mit Führung oder kostenlos ohne

Die Organisation stellt dieses Jahr elf kuratierte Routen zu Fuß und mit dem Fahrrad zur Verfügung. Für einen Platz bei einer offiziellen Führung mit einem Kunstführer reservierst du dir im Voraus ein kostenpflichtiges Ticket über die Festival-Website. Wer lieber kein Geld ausgeben möchte, kann genau dieselben Routen kostenlos erkunden.
Die offizielle Führung (kostenpflichtig)
Die Organisation bietet elf kuratierte Stadt- und Radtouren an, die über die ganze Stadt verteilt sind. Ein Guide führt dich in etwa zwei Stunden durch vier bis sechs Galerien und erklärt dir die Ausstellungen und Künstler. Für diese Gruppenführungen kaufst du dir im Voraus ein separates Ticket über die offizielle Festival-Website.
Die kuratierten Routen findest du (kostenlos) auf der Website
Wer den Inhalt der Führungen ohne Führungsgebühren mitverfolgen möchte, nutzt die kostenlose Tour-Übersicht auf der Website. Die Amsterdam Art Week veröffentlicht für jede Tour die genaue Reihenfolge der Galerien. Indem du diese vier oder fünf Orte in Google Maps eingibst, kannst du die gleiche Route auf eigene Faust ablaufen. Der Eintritt in alle teilnehmenden Galerien ist nämlich kostenlos.
Stell dir mit dem Programmheft (kostenlos) deine eigene Route durch das Viertel zusammen
Wenn du dich nicht an eine vorgegebene Route halten möchtest, lade dir das digitale Programmheft des Festivals herunter. Darin findest du einen vollständigen Stadtplan mit allen teilnehmenden Orten nach Stadtteilen geordnet. So kannst du gezielt ein Viertel auswählen, wie zum Beispiel den Jordaan, De Pijp oder Amsterdam-Noord, und die Galerien besuchen, die zu deinem Zeitplan passen.

Während du in den teilnehmenden Galerien immer freien Eintritt hast, gelten in Museen die üblichen Eintrittspreise, und für Atelierbesuche wie die „Rijksakademie Open Studios“ ist eine vorherige Terminbuchung erforderlich. Informiere dich vor Ort immer im Voraus über die aktuellen Öffnungszeiten der einzelnen Adressen, abweichende Ausstellungsprogramme und direkte Tourdetails im offiziellen Tagesprogramm auf der Website von Amsterdam Art.