Am 12. und 13. September feiert der Tag der offenen Denkmäler seine 40. Ausgabe. In Amsterdam öffnen an diesem Wochenende 50 Orte kostenlos ihre Türen für die Öffentlichkeit. Neben Führungen und Spaziergängen ist am Samstagabend ein Programm mit Musik und Sternbeobachtung auf einem historischen Dach geplant
Vierzig Jahre Kulturerbe: Was genau ist der Tag der offenen Denkmäler?

Was als französisches Experiment begann, um die Bürger an die Kultur heranzuführen, hat sich in den Niederlanden zu einem der größten kulturellen Ereignisse des Jahres entwickelt. Seit der ersten Ausgabe im Jahr 1987 öffnen Tausende von Gebäuden kostenlos ihre Türen, um die Akzeptanz für den Denkmalschutz zu stärken.
Bei dieser Jubiläumsausgabe steht das landesweite Programm ganz im Zeichen des Themas „Widerstandsfähiges Kulturerbe“, womit die Organisation den historischen Wert von Denkmälern in Zeiten des Wandels hervorhebt.
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Mit fünfzig geöffneten Denkmälern bietet das Amsterdamer Programm einen seltenen Blick hinter verschlossene Türen. Besucher können kostenlos einen Blick in die unterschiedlichsten Orte werfen, von ehemaligen Bankgebäuden bis zum „Huis met de Hoofden“, wo Spoken-Word-Poeten auftreten. Auch die renovierten Industriehallen der Van Gendt Hallen stehen an diesem Wochenende der Öffentlichkeit offen.
Neben individuellen Besichtigungen gibt es verschiedene Routen und Führungen durch die Stadt, unter anderem vorbei an ikonischen Bauprojekten in Zuidoost. Der Samstag endet mit einem Abendprogramm bei Felix Meritis, wo Besucher auf dem Dach Musik, Film und Astronomie genießen können.
Das vollständige Programm und alle Öffnungszeiten findest du auf der offiziellen Website des Tages der offenen Denkmäler.